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Eine Projektgruppe von Schülern aus dem Geschichts-Leistungskurs eröffnete gestern in Raum A019 den Ilse Fröhlich-Raum und setzte damit eine Idee der Geschichts-Fachkonferenz in die Tat um. In Anbindung an den Unterricht über die nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland und die Entrechtung und Verfolgung von Juden gestalteten vier Schülerinnen und Schüler die Lehrerbibliothek, den Ort des damaligen jüdischen Religionsunterrichts, in eine beeindruckende Gedenkstätte um. Der Raum arbeitet in drei Stationen in Anlehnung an den ihr gewidmeten Stolperstein in Siegburg mit den Aspekten „Gedemütigt“, „Entrechtet“ und „Flucht in den Tod“ das kurze Leben der Ilse Fröhlich auf.

Eine von der Projektgruppe zum Thema gestaltete Audiodatei finden Sie hier: https://www.clara-online.de/ilse-froehlich-gedenken

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Das Schulprojekt „La Lumière – das Licht“ der Hilfsorganisation „Hilfe für Guinea e.V." hat auch durch die Unterstützung des Clara-Schumann Gymnasiums und der Sponsorenlaufgelder im vergangenen Sommer einen großen Schritt nach vorne gemacht. Anfang Februar wurde in Guinea der Kaufvertrag für das neue Schulgelände unterschrieben. Es liegt etwa 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Conakry. 2020 soll der Bau der Schulgebäude beginnen. Wir wünschen der Kölner Initiative weiterhin viel Erfolg!

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Auf die Spuren deutscher Geschichte und Politik haben sich die Klassen 9b und 9d in der letzten Märzwoche in Berlin begeben. Dank der Karl-Arnold-Stiftung und deren Tagungsleitern Maximilian Mende und Fabian Schäfer durften wir ein sehr abwechslungsreiches Programm erleben:

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In einer spontanen Aktion erklärte der Politikwissenschaftler, Siebo Janssen, den Schülern des Sowi LK Q1 von Herrn Leyhe die unfassbar blutigen Jugoslawien-Kriege zu Beginn der 1990er Jahre. Nicht nur das Zeitgeschehen, sondern auch ein extremer Nationalismus habe zum Zerfall des ehemals führenden Blockfreienstaats geführt. Was einst zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen zählte, versank in einem Blutbad. In dem Krieg "ohne Regeln" verloren mehrere hunderttausend Menschen ihr Leben. Die UN oder die damalige EG konnten oder wollten nichts unternehmen. So kam es nicht nur zu unsäglichen "ethnischen Säuberungen" (Unwort des Jahres 1992), sondern 1995 auch zum größten Völkermord in Europa nach 1945. In Srebrenica wurden fast alle männlichen Bewohner und Flüchtlinge, d.h. mehr als 8.000 bosnische Männer und Jungen ab 15 Jahren erschossen. Das zeigt, wohin ein wahnsinniger Nationalismus führen kann. Die beste Medizin dagegen ist EUropa.