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hartaberfair

Sollen Smartphones an unseren Schulen grundsätzlich verboten werden oder müssten sie und der richtige Umgang mit ihnen sogar Teil des Unterrichts werden? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerschaft des Clara-Schumann-Gymnasiums, sondern auch Frank Plasberg und seine Gäste bei „Hart aber fair“ am 10. September 2018.
 
Einige Schülerinnen und Schüler des Geschichtsleistungskurs der Q2 saßen am vergangenen Montag gemeinsam mit dem Kurslehrer Herrn Degenhardt im Publikum und verfolgten die Diskussion zwischen den Gästen der ARD-Sendung.
Als wir gegen 20:00 Uhr die WDR-Studios in Köln betraten, war eine der ersten Aufforderungen, unsere Handys auszuschalten und an der Garderobe abzugeben - sollte dies ein Teil des Themas der Fernsehsendung darstellen?
Nachdem wir viele Meter tief unter der Erde im Studio saßen, kam schnell der Moderator Frank Plasberg herein, um das Publikum zu begrüßen, sein Team und die Gäste vorzustellen und noch einmal die Technik zu überprüfen. Um Punkt 21:00 Uhr ging es dann live auf Sendung. In den nächsten 75 Minuten folgte eine Diskussion um den Gebrauch von Handys an deutschen Schulen. Auf der einen Seite warnte Manfred Spitzer, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie und Autor, vor den massiven Folgen des Smartphones, provozierte mit steilen Thesen und forderte, dass Handys erst ab 18 Jahren benutzt werden sollten. Dahingegen wünschte sich die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer das Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit den neuen Medien in der Schule. Dazwischen gab es Erfahrungsberichte des Schauspielers und Vaters von drei Kindern, Thomas Heinze, und der Schauspielerin und Mutter, Anne-Sophie Briest, deren 15-jährige Tochter auf sozialen Netzwerken, vor allem auf YouTube, sehr aktiv ist. Der Medienpädagoge Jöran Muuß-Merholz wies auf die Vorbildfunktion der Eltern in dieser Thematik hin. Wir bedauerten sehr, dass keine Lehrkraft oder ein Schüler/eine Schülerin in der Runde saß, die einen Einblick in die reale Situation hätten geben können.
Nach Ende der Sendung durften wir dann noch zur After-Show-Party gehen. Dort gab es sowohl kalte Getränke als auch Kleinigkeiten zu Essen und die Möglichkeit, sich mit dem Moderator und den Gästen zu unterhalten. Dabei entwickelte sich ein interessantes Gespräch zwischen Frank Plasberg und uns.
 
Insgesamt haben wir einen Einblick in die Welt der Medien bekommen und einen tollen Abend verlebt.